Aktivitäten im Kinderwald
Ein offenes Werkstatt-Angebot
für Kinder wurde geschaffen und ermöglicht eine Vielfalt
an unmittelbarer Naturerfahrung.
Durch das Entdecken ökologischer Zusammenhänge und jahreszeitlicher
Veränderungen im Wald werden die teilnehmenden Kinder angeregt,
selbst Vorstellungen und kreative Ideen für die Ausgestaltung
des Kinderwaldgeländes zu entwickeln.
Gruppen aus Kindertagesstätten
und Schulklassen, in den Ferien Kinder aus der ganzen Stadt und
umliegenden Gemeinden verbringen Tage und Wochen im Wald. Camps
und Übernachtungen finden statt. Manchmal eigenständig,
meistens mit Unterstützung durch Mitarbeiter des Projekts.
Im Frühjahr und im Herbst
finden mehrere große Pflanzaktionen statt. Sie werden begleitet
von kleinen Festen mit Musik, Spielen und Kaffee und Kuchen. Der
künftige Waldboden wird von den Kindern durch Aussaat von Kräutern
und Stauden für die ersten Pflanzungen vorbereitet. Bennies-Hecken
werden gebaut. Außerdem wurden kleine Baumschulen, sogenannte
Saatcamps, angelegt, in der die Kinder das Heranwachsen ihrer Bäume
miterleben können.
In Zukunftswerkstätten
haben Kinder die Möglichkeit, sich der Geländegestaltung
des Kinderwaldes zu widmen. In einer ersten Phase entwickeln und
formulieren sie eigene Interessen, Bedürfnisse, Wünsche
und Ideen. Durch Exkursionen, Bücherstudium, Phantasiereisen
und im Modellbau erarbeiten sie mit der Unterstützung durch
erwachsene Moderatoren eigene Pläne und Lösungen für
die zuvor festgestellten Probleme und bereiten die spätere
Umsetzung auf dem Gelände vor. Beteiligt sind Kinder, die sich
das Gelände bereits intensiv durch dort stattgefundene Werkstätten
und Waldwochen angeeignet haben.
ErzieherInnen und LehrerInnen
werden durch Fortbildungsmaßnahmen speziell auf den Kinderwald
bezogene umwelt-pädagogische Kenntnisse und didaktische Methoden
vermittelt.
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